Nobelpreis ist so ein bisschen wie olympische Spiele … viel Propaganda und Publicity um etwas, was im Endeffekt nicht wichtig ist. Trotzdem: Barrack Obama kriegt den Friedensnobelpreis? Wie bitte? Wer hat denn den auch nur nominiert? Ich meine, okay, wir sind alle froh, George W endlich los zu sein, aber ein Friedensnobelpreis für den Präsident der Vereinigten Staaten, irgendeinen Präsident der Vereinigten Staaten, dem Land mit dem bei Weitem größten Waffenarsenal und ohne die geringste Absicht, an dem Zustand was zu ändern, ist ja wohl ein totaler Hohn. Noch dazu etwas verfrüht, vielleicht sollte man den Typ, der ja vor dem Präsidentschaftswahlkampf noch nicht groß international in Erscheinung getreten ist, erst mal eine Legislaturperiode lang regieren lassen, bevor man ihn mit Würden überschüttet?

Die katholische Kirche, eine Institution, die ich selten für ihre Vernunft lobe, ist schlau genug, ihre Kanidaten erst nach deren Ableben selig zu sprechen. Und mit Heiligsprechungen warten die sogar noch länger, um sicherzugehen, dass da keine Dinge mehr ans Licht kommen, die nicht so gut ins Bild passen. Keine ganz dumme Taktik. Spart auch die teuren Preisgelder. Sollte sich das Nobelpreis-Kommitee vielleicht eine Scheibe von abschneiden. Barack Obama … also wirklich. Wer wird der nächste? Arnold Schwarzenegger?