Letzten Sonntag gelang mir an Bahn 2 auf unserem Golfplatz das erste echte Par meiner zugegebenermaßen noch recht kurzen Golferkarriere. (“Unechte” Pars hatte ich schon ein paar auf unserem 6-Loch Kurzplatz gespielt, aber die zählen nicht wirklich). Bahn 2 ist ein für die Damen knapp 120 m langes Par 3. 120 m weit kann ich mit meinem 21° Hybrid ganz gut schlagen, wenn ich richtig treffe. Und Sonntag habe ich richtig getroffen. Was ich aber nicht bedacht hatte, war der Gegenwind. Der war nämlich ziemlich heftig. Und so blieb mein wunderschöner Abschlag leider ungefähr 10 m zu kurz. Das wäre ja normalerweise kein großes Ding. Aber dummerweise ist die Bahn 2 mit dem größten oder vielmehr tiefsten Bunker des gesamten Golfplatzes versehen. “Schmitz Grab” lautet der unheilvolle Name dieses Monsters, oder, wie ich ihn bei mir immer nenne: “Chasm of Doom” Ich frage mich immer noch, was der Golfplatzarchitekt mit dem Aushub aus diesem Loch eigentlich gemacht hat. Den korrespondierenden Berg habe ich noch nicht entdeckt. Vielleicht hat er die erhöhten Abschläge auf der 6 daraus gebaut. Oder das “klein Österreich” auf der 13. Egal. Viel interessanter wäre noch die Frage, woher er das schwarze Loch hatte, das er irgendwo unter dem Sand vergraben haben muss, denn ich schwöre, dieser Bunker hat erhöhte Schwerkraft. Anders lässt sich die magische Anziehungskraft, die er auf Golfbälle ausübt, einfach nicht erklären. Und natürlich liegt dieses landschaftsarchitektonische Meisterwerk mitten vorm Grün. Genau an der tiefsten Stelle von Schmitz Grab landete also mein ansonsten wirklich wunderschöner Abschlag. Beim Einspielen hatte ich keinen einzigen Ball aus dem Bunker bekommen, übrigens. Mein Selbstbewusstsein, als ich mit meinem Sandwedge in den Abgrund hinabstieg, war somit nicht unbedingt das größte. Mitspielerin Angela, die ihren Abschlag ebenfalls in den Sand gesetzt hatte, entschied vernünftigerweise, seitlich heraus zu chippen, dorthin, wo die Bunkerkante nicht ganz so hoch ist. Ich überlegte kurz, es ihr gleichzutun, aber von meiner Position aus gab es eigentlich keine seitliche Kante, die leichter zu überwinden gewesen wäre. Und ganz rückwärts spielen wollte ich auch nicht. Ich ging also noch einmal ein paar Schritte zurück, um zumindeste erahnen zu können, in welcher Richtung die Fahne lag (aufs Grün gucken konnte ich nämlich von da unten nicht), drehte mein Schlägerblatt auf, um möglichst viel Loft zu generieren und erinnerte mich an den besten Bunkerspieltipp, den ich je in einem YouTube-Video gehört hatte. “Don’t decelerate!” also auf Deutsch “Nicht verzögern” Danke Andy Carter! Ich holte also aus, beschleunigte durch den Ball und schwupps! Die erstaunten Ausrufe meiner Mitspielerinnen bestätigten mir, dass mein Ball nicht nur aus dem Bunker geflogen war (was alleine schon eine beachtliche Leistung gewesen wäre), sondern tatsächlich auch noch dort gelandet war, wo er hin sollte, nämlich auf’s Grün, etwa einen Meter neben die Fahne. Viel schöner hätte das auch Tiger Woods nicht gekonnt (der hätte allerdings bei diesem Loch wahrscheinlich schon gleich mit dem Sandwedge abgeschlagen …). Ich weiß nicht einmal, was das größere Wunder war: dass ich so gut aus dem Bunker gekommen bin, oder dass ich danach den Putt aus lauter Trotteligkeit nicht vorbeigeschoben habe (das passiert mir nämlich sonst immer, wenn ich ein Loch ansonsten gut gespielt habe … ist Golf-Pschychologie. Putts bei denen es um nix geht kann man auch as 5 oder 10 Meter Entfernung lochen. Wichtige Putts schiebt man auch aus 50 cm noch gerne vorbei). Die restliche Runde war eher unspektakulär. Ich habe etliche Löcher gestrichen, einige andere ganz ordentlich gespielt. Vor allem die anderen beiden Par 3s liefen ganz gut. Wegen meiner bräuchte es auf dem Golfplatz eh keine Löcher von mehr als 150 m Länge zu geben. Ist doch pure Quälerei das. Oder wie wäre es mit Huckepack-Golf? Also jemand anders macht die langen Schläge und ich übernehme dann ab ca. 50 m vor dem Grün. Das könnte eine wunderbare win/win Beziehung werden. Mein kurzes Spiel ist ja ganz okay. Nur hinkommen muss ich.

Laut einer Pressemeldung konnte diese Woche erstmals seit 150 Jahren wieder ein Wolf in Baden-Württemberg nachgewiesen werden. Das ist toll. Ich freue mich, dass wir inzwischen wieder Wölfe in Deutschland haben. In einigen Bundesländern ja auch dauerhaft und inzwischen in kleinen Rudeln etabliert. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg gab es letztes Jahr sogar Wolfsnachwuchs.

Weniger schön ist allerdings, woher wir wissen, dass dieser eine Wolf in Baden-Württemberg unterwegs war. Er wurde nämlich auf der Autobahn überfahren und reiht sich somit in die Reihe tierischer Flüchtlings-Geschichten mit traurigem Ausgang. Weitere Beispiele wären: Bruno der Problembär … vom Jäger erschossen. Ein Gänsegeier auf den Ostfriesischen Inseln im letzten Sommer … der ist wohl schlicht an Erschöpfung gestorben. Ähnlich wie der Seelöwe, der letzten Sommer in der mecklenburgischen Seenplatte unterwegs war. Vor zwei Jahren wurde in Ostfriesland übrigens sogar ein Känguru überfahren … ich bezweifle allerdings, dass das den ganzen Weg von Australien aus zu Fuß gekommen ist.

Jedenfalls ist es sehr schade um den Wolf und bestärkt mich in meiner skeptischen Haltung gegenüber dem motorisierten Individualverkehr im Allgemeinen und dem deutschen Autowahn im Besonderen. Ich bleibe also autobefreit. Dafür werde ich mir wohl in den nächsten Tagen ein neues Fahrrad anschaffen müssen. Mein altes hatte ich gestern in die Werkstatt gegeben, weil unter Druck hin und wieder das Pedal slippt. Das Urteil des Mechanikers lautet auf wirtschaftlichen Totalschaden. Seiner Meinung nach braucht das Rad zwei komplett neue Laufräder (weil die Felgen so gut wie durchgebremst sind), neue Schalt- und Bremszüge (halte ich für überflüssig … die alten sind zwar etwas rostig, tun aber das, was ein Zug so tun soll: ziehen), neue Ritzel, neue Bremsen etc. pp. Okay, das Rad ist mindestens 15 Jahre alt und ich habe es wirklich viel gefahren, aber bis auf das slippende Pedal fand ich bis gestern eigentlich, dass es noch ganz gut funktioniert. Andererseits, wenn man sich schon kein Auto leistet und täglich mit dem Fahrrad unterwegs ist, seine Einkäufe darauf transportiert etc., dann darf man sich auch mal ein neues leisten. Die Frage ist nur, was mache ich dann mit dem alten? Platz für ein Zweitfahrrad im Keller habe ich nicht. Aber verschrotten fällt mir nach so vielen Jahren, die es mir treue Dienste geleistet hat, auch schwer. Vielleicht kann ich es ja irgendwo auswildern. Oder vielleicht gibt es in Mönchengladbach irgendeine Selbstmach-Werkstatt oder sowas, die es als Ersatzteillager adoptieren will. Mein neues Fahrrad wird jedenfalls eher in Richtung citybike gehen, irgendwas mit 7- oder 8-Gang Nabe (sollte für den Abteiberg reichen) und großem Gepäckträger. Nicht notwendigerweise cool und sexy, eher bequem und praktisch. Ich werde ja auch nicht jünger.

Eine weitere tierische Pressemeldung berichtete vor einigen Tagen übrigens über einen verwesten Tierkadaver, der in Sibirien angespült wurde. Der Witz an der Sache ist, dass keiner weiß, um was für ein Tier es sich gehandelt hat. Die Beschreibung ist: Sieht aus wie ein Delfin mit Fell. Spekulationen reichen von aufgetautem Mammut bis algenbewachsenem indischem Flußdelfin. Mein eigenes Urteil ist klar: es ist ein Vertreter der Spezies Cucumis villosus acetosus, auch saure Wollhaargurke genannt.

Ich bin ja, trotz meiner großen Schnauze, ein ziemlich vorsichtiger Mensch. Außerdem bin ich mehr Denkerin als Macherin. Immer schon gewesen. Während andere Kinder in meinem Alter schon längst Laufen, Treppen steigen, Fahrradfahren, Schwimmen etc. konnten, saß ich immer noch auf dem Fußboden, dem Treppenabsatz, dem Gepäckträger oder dem Beckenrand und dachte über die richtige Technik nach. Daran hat sich bis heute auch nicht so viel geändert. Ich möchte immer alles richtig machen und versuche deswegen, alle Ratschläge, die mir andere Leute so um den Kopf hauen, anzunehmen und umzusetzen. Auch beim Golf. “Du guckst zu früh”, “Nimm den Kopf nicht hoch”, “Tee weiter links auf”, “Tee höher auf”, “Hol nicht so schnell aus”, “Schlag nicht so feste … ganz locker” etc. pp.

Das hat mir in den letzten zwei Wochen insgesamt viereinhalb ganz ganz schauerliche Runden eingebracht. Vor allem die Sache mit dem langsam Ausholen und nicht so feste schlagen. Ich war am Ende so fertig, dass ich ungefähr so dynamisch geschlagen habe wie eine Windmühle bei Flaute. Gestern packte mich dann irgendwo zwischen Loch 14 und 15 die Wut. Ich hatte seit zwei Wochen keinen langen Ball mehr getroffen. Ich hab echt schon hin und her überlegt, ob ich meine Schläger auf ebay lieber einzeln oder als Komplettsatz verscheuern soll (wobei “Komlettsatz” bei meinen Schlägern eher ein Hohn ist, aber dazu ein anderes Mal mehr). Während ich mir also verstohlen ein paar Tränen der Scham und Verzweiflung aus den Augen wischte, nachdem ich wieder einmal nur die Luft und nicht den Ball getroffen hatte, legte sich in meinem Hirn ein Schalter um und ich tat das, was man (auch wieder laut vieler gut gemeinter Ratschläge) niemals machen soll: ich legte meine gesamte Wut und meinen Frust in meinen nächsten Schlag. Eisen 6. Scheiß auf die ganze langsame Ausholerei, Scheiß auf kurz und kontrolliert. Und was ist: Der Ball fliegt. Nicht unbedingt 100%ig geradeaus, aber endlich mal wieder 100 m weit und immer noch grob in Richtung Loch. Na also! Nehm ich.

So hab ich dann die Runde zuende gespielt: aggressiv, mit vollem Schwung, der endlich auch den Namen Schwung wieder verdient hatte, und mit freiem Kopf. Nach ein oder zwei weiteren Schlägen verbesserte sich dann auch meine Treffgenauigkeit wieder. Ich konnte die Schläge sehen, bevor ich sie ausgeführt habe, wusste, mit wie viel Karacho ich den Ball mit welchem Schläger schlagen musste und konnte auch einen wunderschönen kontrollierten Fade spielen, als ich ihn brauchte (der Draw auf der nächsten Bahn ging dann allerdings in die Hose oder vielmehr mangels Linkskurve in die Bäume, das üben wir noch ;) ). Boah watt war ich froh. Golf mit fliegenden Bällen macht deutlich mehr Spaß als Golf mit liegenden oder nur widerwillig rollenden Bällen.

Was lernen wir daraus: zu vorsichtig ist auch nicht gut. Und statt auf andere einfach mal auf das eigene Gefühl hören. Denn sobald ich den ersten Bal getroffen habe, war mir auch klar, warum die 100 oder so davor alle in die Hose gegangen waren. Ich hatte mich vor lauter Kontrolle und Langsamkeit überhaupt nicht mehr gedreht, sondern nur noch aus den Armen nach dem Ball geschlagen. Und je mehr Schläge ich dadurch verhunzt habe, desto unsicherer wurde ich und habe versucht, immer noch kontrollierter zu schlagen, was genau der falsche Weg war. Deswegen breche ich an dieser Stelle hiermit mal eine Lanze für den Kontrollverlust und das Tier in mir.

Realistisch betrachtet muss ich natürlich zugeben, dass auch so ein total animalischer Abschlag von mir mit seinen vielleicht 120 m Distanz einschließlich Roll bei einem echten Golfer wohl eher ein “ach wie niedlich” hervorruft. Ich erstarre immer in Ehrfurcht, wenn die mal so richtig auf den Ball dreschen oder Grüns direkt anspielen, die ich am Horizont kaum ausmachen kann. Aber ich habe ja auch nicht behauptet, ein großes starkes Tier zu sein. Egal was die Frühstücksflocken-Werbung uns suggerieren will: es steckt eben nicht in jedem ein Tiger. Macht nichts. Mir reicht es ja schon, wenn ich spiele wie eine Miezekatze statt wie ein verschrecktes Kaninchen. In diesem Sinne: Miau!

Also, seit ca. einem Jahr spiele ich ja Golf. Hab ich das eigentlich schonmal erwähnt? Egal. Wie man bei einem grundsätzlich relativ unsportlichen Menschen wie mir, der mit 43 Jahren plötzlich auf die Idee kommt, einen ziemlich komplexen Bewegungsablauf zu lernen, erwarten kann, klappt das nur so mäßig. Angeber unter den Golfern behaupten ja, der Golfschwung sei nach Stabhochsprung und dem rückwärts eingefädelten dreifachen Rittberger der drittschwierigste Bewegungsablauf überhaupt, was ich mal dezent in Frage stellen möchte, aber man kann auf jeden Fall sehr viel falsch machen. Im schlechtesten Fall trifft man den Ball gar nicht (der gefürchtete Luftschlag, der mir auf jeder Runde mindestens einmal passiert), oder man haut mit soviel Kraft in den Boden, dass der Ball zwar vor Schreck vom Tee springt, sich dann aber in nur wenigen Zentimetern Entfernung zitternd im tiefen Gras versteckt. (für Nichtgolfer: das Tee ist so ein kleiner Pin, auf dem man den Ball vor dem Abschlag aufbockt, damit man ihn besser treffen kann) Meistens passiert einem das, wenn die Mitspieler (beim Golf hat man immer Mitspieler, ob man will oder nicht) ihre Drives alle perfekt getroffen haben und ihre Bälle in gefühlt einem halben Kilometer Entfernung mittig auf dem Fairway liegen.

Da bleibt einem dann nur, die Zähne zusammen zu beißen, verkrampft zu lächeln und irgendetwas wie “Dann muss es eben der Zweite richten” zu murmeln. Und dann packt man sich ein Eisen und hackt ein paarmal auf den Ball ein, bis der dann endlich nach drei oder vier Schlägen da ist, wo die Mitspieler schon direkt nach dem Abschlag waren: auf dem Fairway. Das Fairway ist der relativ kurz gemähte Bereich in dem man den Ball gut sehen und (zumindest theoretisch) auch gut weiterschlagen kann. Sozusagen die Autobahn zum Grün (dem noch viel kürzer gemähten Bereich zu dem alle hin wollen und wo irgendwo das viel zu kleine Loch ist). Jetzt fand ich ja Autobahn fahren immer schon blöd und nehme in der Regel lieber die Landstraße. Da sieht man mehr von der Landschaft.

Deswegen schlage ich also mit meinem nächsten Schlag nicht etwa gerade auf die Fahne zu, sondern biege scharf wahlweise nach rechts in die dichten Bäume oder nach links in den Teich ab. Dafür gelingt mir diesmal aber ein extra weiter Schlag. Den braucht man auch, denn so ein Fairway ist ja recht breit. Man muss sich schon ein bisschen anstrengen, um so weit in die ungezähmte Natur einzudringen, wie ich das gewöhnlich tue. Dafür habe ich jetzt die perfekte Ausrede, wenn die nächsten paar Schläge daneben gehen, denn aus dem hohen Rough kann keiner gescheit spielen. Während meine Mitspieler also ihre Bälle mit dem zweiten oder dritten Schlag sanft auf dem Grün landen, hebe ich meinen Ball kurze Zeit später zerkratzt, zerzaust und erschöpt auf und rufe ihnen zu, dass ich dieses Loch streiche, weil ich nach zehn Schlägen sowieso keine Punkte mehr kriege.

Am nächsten Abschlag wiederholt sich das ganze, nur, dass ich mir diesmal den Umweg über das Fairway spare und gleich in den Wald bolze. Man könnte Golfplätze bestimmt viel billiger bauen, wenn man die teuren und aufwendig zu pflegenden Fairways einfach wegließe. Die trifft doch eh keiner. Okay, das ist gelogen. Aber an diesem Loch bräuchten wir das Fairway wirklich nicht, denn meine Mitspieler landen am Par 3 alle mit dem ersten Schlag auf dem Grün, während ich mich ja wieder für die landschaftlich schöne Strecke entschieden habe. Sie stehen geduldig, wenn auch etwas mitleidig lächelnd neben ihren Golfbags und sehen mir zu, wie ich mich mit kurzen Schlägen am Waldrand entlang kämpfe, bis eine freundliche alte Eiche ein Einsehen hat und meinen Ball geradewegs in den Bunker vor dem Grün spuckt. Ich bin hin und her gerissen zwischen der Freude, dem Grün diesmal doch so nahe gekommen zu sein und der Angst, im Treibsand zu versinken, während ich drei bis fünf Mal mit meinem Sandwedge auf den Ball einschlage und ihn so immer noch tiefer in den weichen Boden eingrabe. “Ich heb auf”, lenke ich schließlich ein. Zwei Löcher, zwei Streicher. Aber hey: ich hab ja noch 16 Versuche.

Am nächsten Abschlag nehme ich mir vor, diesmal auch wirklich alles richtig zu machen. Wahrscheinlich habe ich mich die anderen Male einfach nicht genug konzentriert. Ich teee (mit wievielen e schreibt man denn das?) vorschriftsmäßig auf, überprüfe meinen Griff und meinen Stand, achte beim Ausholen darauf, das mein Schlägerende zum Ziel zeigt, wenn er parallel zum Boden ist und dass ich das Schlägerende sehen kann wenn er senkrecht ist. Ich verlagere beim Abschwung mein Gewicht nach links, gebe mir größte Mühe, die Schlägerebene zu halten und die Handgelenke nicht zu früh zurückzuklappen und arbeite mental noch fünfundsechzig andere Punkte mehr ab, die ich irgendwann mal gelernt habe. Mein Schlägerkopf schlägt ein Divot von der Größe Nordtexas aus dem Boden, das weiter fliegt als der Ball, der höhnisch einige Meter vor meinen Füßen ausrollt. Was habe ich denn jetzt wieder falsch gemacht?

“Ich glaube, den hat du ein bisschen fett getroffen”, hilft mir ein freundlicher Mitspieler bei der Fehleranalyse. Nee? Echt? Da wäre ich jetzt nie drauf gekommen. Aber ich denke mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächele und bin froh. Und es kommt schlimmer. Ich erspare euch jetzt die Details der nächsten zweieinhalb Stunden oder so. Jedenfalls bin ich spätestens bei Loch 5 überzeugt, dass Golf der absolut bescheuertste Sport ist, den sich je ein Mensch ausgedacht hat. Genaugenommen ist es gar kein Sport, sondern eine Foltermethode. Und auch bestimmt nicht menschlichen Ursprungs, sondern von übelmeinenden Aliens erfunden, um die Menschheit um den Verstand zu bringen, damit sie es dann bei der Eroberung der Erde leichter haben. Oder so ähnlich.

Ich könnte jetzt irgendwo im Biergarten sitzen und entspannt einen Erdbeereisbecher löffeln. Oder Kanufahren. Oder von mir aus Fallschirmspringen. Oder einfach nur zu Hause auf der Couch sitzen und gemütlich einen Film angucken. Aber nein, ich bin hier, auf diesem beschissenen Golfplatz, wo sogar die Vögel in den Büschen über mich spotten. An Bahn 9 habe ich sogar ein Kaninchen über mich lachen sehen. Ich schwörs!

Und dann, auf Bahn 17, während ich dabei bin, gedanklich das Kündigungsschreiben für den Golfclub zu formulieren, passiert es. Ich treffe den Ball am Abschlag perfekt, er hebt in einer unbeschreiblich schönen ballistischen Kurve ab und während das melodische “Kaweng” des Treffgeräuschs in meinen Ohren nachhallt, sehe ich, wie er kurz hinter der Grünkante aufschlägt, ausrollt und zwei Meter neben der Fahne zur Ruhe kommt. Meine Mitspieler staunen andächtig, sagen ausnahemsweise mal nix und schlagen sich dann seitlich in die Büsche, um nach ihren Bällen zu suchen. Diesmal haben sie die Autobahnauffahrt verpasst. Ich biete mich freundlich an, bei der Ballsuche zu helfen. Ich habe ja erstmal nicht viel zu tun, bis sie sich mit kurzen Schlägen zum Grün gehackt haben. Während ich das Fairway herunterschlendere, lausche ich dem wundervollen Gesang der Vögel und freue mich an einem Kaninchen, dass eifrig seines Weges hoppelt. Am Grün angekommen bücke ich mich und bessere meien Pitchmarke aus, über das ganze Gesicht grinsend.

Wen stört es schon, dass ich danach fünf (FÜNF!!!!) Putts brauche, oder dass einer meiner waldlaufenden Mitspieler trotzdem noch ein Par spielt. Ist mir doch egal, dass ich an Loch 18 schon wieder komplette Grütze spiele. Ich habe eine Pitchmarke gemacht! Eine Pitchmarke! Das ist besser als Kanufahren oder Fallschirmspringen. Ja, sogar besser als Erdbeereis.

Das ist das wahre Geheimnis des Golfsports. Egal, wie schlecht man gespielt hat, egal, was am Ende auf der Scorekarte steht, egal, wie oft man Wasserhindernis, Bunker oder Aus getroffen hat, wie viele Bälle man verloren hat und wie viel besser die Mitspieler spielen. Ein einziger gut getroffener Schlag reicht aus, um das alles vergessen zu lassen und genug Endorphine auszuschütten um einen nicht nur über die Runde sondern durch die ganze Woche zu bringen. Und das muss kein hole-in-one sein. Da reicht schon ein sauber getroffenes Grün, ein gelungener Schlag aus dem Bunker, ein langer Putt, der es gerade so über die Lochkante schafft, ein wirklich guter Drive oder ein fast eingelochter Chip, bei dem der Ball von der Fahne abprallt. Warum ist das so? Keine Ahnung. Aber dass das so ist, dass kann einem wahrscheinlich jeder Golfer auf diesem Planeten bestätigen. Es gibt aufregendere Freizeitbeschäftigungen, gesündere, geselligere, lustigere und mit Sicherheit billigere. Aber nirgendwo sonst kann einem ein so unbedeutetendes Ereignis wie ein einigermaßen sauber getroffener Ball ein solches Hochgefühl beschehren. Wahrscheinlich, weil es so selten passiert.

Seit einigen Wochen lebe ich wieder in meiner Heimatstadt Mönchengladbach … der Großstadt, die keiner kennt, der nicht von hier kommt. Also, den Namen kennen die meisten, schon alleine wegen der Borussia (ole ole wir ziehen in die Championsleague ole ole … eh sorry, wo war ich?). Aber schon bei der geographischen Lage setzt es dann bei den meisten aus. Mönchengladbach ist nämlich nicht, wie häufig fälschlicherweise behauptet, Ruhrgebiet. Wir gehören zum Rheinland, genaugenommen zum linken Niederrhein. Das ist wichtig, nicht nur, weil der Niederrhein eine schöne Landschaft ist (wenn man denn Kopfweiden im Nebel mag), sondern vor allem, weil Niederrheiner eben besonders offene und herzliche Menschen sind. Hier redet man miteinander, auch wenn man sich gar nicht kennt, zum Beispiel wenn man zusammen an der Bushaltestelle steht oder beim Bäcker wartet, bis man endlich dran ist. Über das Wetter, Tagespolitik oder darüber, dass die Tante (die man natürlich erst recht nicht kennt) ja jetzt wieder aus dem Krankenhaus raus ist. Ist ein bisschen wie auf dem Dorf, nur eben in der Großstadt. Ich habe das vermisst in den letzten 24 Jahren, in denen ich woanders gelebt habe.
Ein besonders herzliches Exemplar des gemeinen Gladbachers begegnete mir heute morgen auf dem Weg zur Arbeit. Ich fahre mit dem Fahrrad, wobei ich vor allem morgens auf dem Hinweg geradezu wahnwitzige Geschwindigkeiten erreiche, weil ich nämlich die ganze Strecke bergab rolle. Ja, der Niederrhein ist weniger flach als man das so meint, zumindest hier, Gladbach hat einen Berg. Genaugenommen ist der Berg wahrscheinlich der Grund, dass die Stadt hier überhaupt existiert … so von wegen Rundumblick und Verteidigung und so … das dachten sich wohl auch die namensgebenden Mönche, die hier vor über eintausend Jahren eine Abtei errichteten. Deswegen heißt der Berg Abteiberg und ist bis heute das innerste Zentrum der Stadt. Dieser Abteiberg ist zugegebenermaßen nicht so wahnsinnig hoch, ich schätze mal, von der Sohle bis zum … äh … “Gipfel” sind es vielleicht 30 Meter oder so. Aber er ist überraschend steil. So steil, dass er auf der Südseite eigentlich nur über Treppen zu besteigen ist, aber auch die Straßen, die aus den anderen Himmelsrichtungen hochlaufen haben es in sich. Außerdem hat der Hügel insgesamt grob die Form einer Gaußschen Normalverteilung … zumindest fühlt es sich mit dem Fahrrad so an … erst noch ganz mäßig, dann ganz verflucht steil und oben läuft es dann wieder sanft aus. Der “ganz verflucht steil” Teil ist abends nach der Arbeit eine echte Herausforderung, aber morgens macht die Strecke (von viel zu vielen roten Ampeln und rücksichtslosen Rechtsabbiegern mal abgesehen) verdammt viel Spaß.
Als ich also heute so den Berg hinuntersause, steigt vor mir besagter freundliche Gladbacher aus dem Bus und ruft mir zu (ich zitiere wörtlich): “Ey, ich muss dir einfach sagen: du hast einen total geilen Arsch” Ich war zugegebenermaßen etwas konsterniert. Außerdem war ich viel zu schnell, um verbal etwas zu erwidern, bevor ich vorbeigerollt war. Ohne groß nachzudenken habe ich dann aber doch noch über die Schulter ein Daumen hoch Zeichen gegeben, denn das, wenn auch etwas fragwürdige Kompliment hat meine Laune echt gehoben. Ich habe immer noch gegrinst als ich an der Firma ankam.
Ist halt immer die Frage, ob frau sich von sowas belästigt oder bestätigt fühlen soll. Ich habe mich schon vor geraumer Zeit für letzteres entschieden (genaugenommen, seit mal ein Typ, der mir hinterhergeguckt hat, in irgendeinem Kaff auf Korsika einen Auffahrunfall verursacht hat … ich kam mir vor wie Salma Hayek in Desperado ;) ) Macht einfach bessere Laune.

Es gibt viel Neues in meinem Leben. Oder eigentlich, es wird bald viel Neues geben, hoffe ich.

Ich habe beschlossen, die Proitzer Mühle wieder zu verlassen. Es zieht mich zurück an den Niederrhein und deshalb bin ich zur Zeit auf Jobsuche in Mönchengladbach und Umgebung. Ich will gerne wieder als Softwareentwicklerin arbeiten. Allerdings muss ich zugeben, dass ich da jetzt 4 Jahre lang alle Entwicklungen verpennt habe. Während man vor ein paar Jahren als C++ Entwicklerin noch recht hoch im Kurs stand, gibt es inzwischen fast nur noch Jobs für Webentwikcler und außerdem erstaunlich viel Java. Java hab ich zwar an der Uni gelernt, aber damals war das ehrlich gesagt noch so schauerlich langsam, dass man es für ernsthafte Projekte nicht benutzen wollte. Da scheint sich inzwischen viel getan zu haben (vielleicht weil Oracle Java übernommen hat) und vor allem JEE ist ziemlich verbreitet.

Jetzt bin ich ja grundsätzlich ein bisschen versnobbt, was Softwareentwicklung angeht und der Meinung, entweder man kann programmieren oder man kann es nicht und in welcher Sprache man das macht ist letztendlich nur eine kurze Umlernphase (vor allem, wenn das grundsätzliche Paradigma das gleiche bleibt, man jetzt also nicht unbedingt von einer objektorientierten zu einer funktionalen Sprache wechselt oder so), aber das einem potentiellen Arbeitgeber klar zu machen, ist nicht immer einfach und ich hätte Hemmungen, mich jetzt irgendwo als Java-Entwicklerin zu bewerben.

Gott sei Dank gibt es aber noch C#, da kann ich zumindest guten Gewissens sagen, dass ich das schon im beruflichen Umfeld benutzt habe.

Wie auch immer, jedenfalls habe ich mich in den letzten Wochen deutlich mehr mit Programmierung, Programmiersprachen, Betriebssystemen und technischen Weiterentwicklungen der letzten Jahre beschäftigt als in der ganzen Zeit davor. Ganz wichtig ist ja auch immer mehr der Bereich mobile. Und ich habe bisher nicht einmal ein Smartphone, sondern bin noch mit einem Nokia-Bllig-Handy unterwegs.

Warum habe ich kein Smartphone? Ganz einfach, weil ich Android mal auf einem Tablet ausprobiert habe und zum Weglaufen fand und Apple mir einfach grundsätzlich zu teuer ist. Stattdessen habe ich gewartet, bis es endlich ein Smartphone gibt, auf dem ein echtes Linux läuft. Und das ist jetzt der Fall, es gibt das BQ Aquaris 4,5 in der ubuntu touch Edition. Nachdem ich den ersten Flashsale verpasst hatte (und der wohl auch nach nur eineinhalb Stunden vorbei und das Ding ausverkauft war, wobei niemand weiß, wie viele Telephone da tatsächlich in der Zeit verkauft wurden), konnte ich heute eines bestellen. Ich freue mich wie eine Schneekönigin und habe natürlich auch schon das komplette ubuntu SDK runtergeladen, denn allzu viele Apps gibt es für dieses Betriebssystem noch nicht.

Ich freue mich also auf mein neues Smartphone. Außerdem freue ich mich darauf, wieder in einer richtigen Wohnung zu wohnen. Das Hexenhaus ist ja sehr niedlich, aber so ein paar Sachen fehlen mir auf Dauer dann doch. Ein richtiges eigenes Badezimmer zum Beispiel. Eine eigene Küche. Und vor allem eine Heizung.

Die konkrete Wohnungssuche muss allerdings warten, bis ich einen Job gefunden habe, weil der bei der Standortwahl nunmal eine Rolle spielt. Wenn es irgendwie geht, möchte ich nämlich gerne autofrei bleiben, und das klappt in der Regel nur, wenn man in vertretbarer Zeit mit dem Fahrrad oder Öffis vom Zuhause zur Arbeit kommt.

Also, ich schreibe ja, erfolglos aber relativ regelmäßig. Zum Beispiel immer im November. Auch dieses Jahr habe ich mir 50.000 Wörter aus dem Kreuz geleiert für einen Roman, den die Welt wahrscheinlich doch nicht braucht. (Es gibt ja Leute, die behaupten, man würde durch’s mehr Schreiben immer besser … ich weiß nicht, ich habe das Gefühl, immer schlechter zu werden … aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass mein Crap-Detector gerade eine steilere Lernkurve aufweist als meine Fähigkeit, gut zu schreiben.) Und jedes Mal, wenn ich ein Projekt anfange, stelle ich mir die Frage: ist es jetzt sinnvoll, eines dieser tollen Programme zu benutzen, die es mittlerweile für Autoren so gibt, oder lenkt mich das mehr ab, als es nutzt. Und je nach Lust und Laune komme ich zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Vor ca. 2 Jahren habe ich mir endlich die Vollversion von Papyrus Autor geleistet, ein Programm, mit dem ich schon länger geliebäugelt hatte, für das es aber keine native Linux-Version gibt. Ich muss also die Windowsversion mit Hilfe des Windowsemulators benutzen. Die läuft zwar recht ordentlich, aber ein paar kleine Tücken gibt es, vor allem beim Fensterwechsel, immer noch und insgesamt sehen die Menüs und so einfach nicht wirklich schön aus. Das ist das eine. Zum anderen bietet Papyrus Autor einen so großen Funktionsumfang, dass ich viel Zeit mit mehr oder weniger sinnvollen Spielereien verbringe (z.B. ein passendes Bild für jede meiner Figuren suchen, ihnen allen ein konkretes Geburtsdatum zu geben etc.). Natürlich muss man das nicht so machen. Man kann die Figurendatenbank ja auch einfach ignorieren. Aber das ist so ähnlich wie mit Reinhold Messner und dem Berg … wenn die Datenbank nunmal da ist, muss man sie auch besteigen … äh … benutzen.

Ähnlich ging es mir mit yWriter, das ich eine Zeit lang für meinen GorTara Fantasyzyklus benutzt habe. Zu viel Drumherum, zu wenig echte Textarbeit.

Am leichtesten fällt es mir gewöhnlich, einfach in einem simplen Textdokument zu schreiben. Kurze Texte, Notizen etc. schreibe ich (wie jetzt übrigens auch gerade den Entwurf für diesen Blogeintrag) einfach in gedit, dem Standard-Texteditor von ubuntu. Da gibt es keinerlei Formatierungsmöglichkeiten, ist eben ein Editor, keine Textverarbeitung. Das geht, wenn es wirklich nur auf den Inhalt ankommt und wenn der Text nicht zu lang wird, sonst wird es ohne Navigationshilfen, Seitenzahlen etc. schnell unübersichtlich.

Das Standard-Textverarbeitungsprogramm auf ubuntu ist LibreOffice, der Nachfolger von OpenOffice. Mit dem bin ich ehrlich gesagt nie so richtig warm geworden, auch wenn ich finde, dass es für eine freie Software ein unglaublich tolles und ausgereiftes Programm ist. Für das Schreiben von fiktionalen Texten ist es mir irgendwie zu nüchtern. Zu viel Büro, zu wenig leeres Buch. Da habe ich jetzt dieses Jahr für NaNoWriMo erstmalig FocusWriter benutzt. Im Prinzip ist das ein Mittelding zwischen einem reinen Texteditor und einer Textverarbeitung. Der Funktionsumfang ist sehr klein, beschränkt sich aber auf das, was man, vor allem für die Schnellschreiberei beim NaNo, also wenn man möglichst ohne Ablenkung gegen die Uhr eine Rohfassung rauskloppt, gerade braucht. Man kann z.B. ein Tagesziel definieren und dann mit einer kurzen Bewegung der Maus auf die Statusbar sofort sehen, wie weit man von diesem noch entfernt ist. Außerdem kann man ein Hintergrundbild hinter den Text legen. Das ist natürlich Spielerei, aber mir hilft das total, wenn ich z.B. die Bilder meiner Protagonisten oder eines Schauplatzes immer vor Augen habe. Ich bin ein visueller Mensch. Wenn ich die Leute vor mir sehe, höre ich sie auch sprechen, wenn ich den Schauplatz sehen kann, spüre ich auch den Wind auf der Haut oder höre das Rauschen der Blätter. Allerdings habe ich den Verdacht, dass der FocusWriter im Vollbildmodus manchmal mein Desktop einfrieren lässt. Zumindest ist mir das im Laufe des November ein paarmal passiert (ohne, dass ich FocusWriter eindeutig als den Schuldigen überführen konnte, aber war mir vorher so noch nie passiert).

So sah mein Bildschirm im November aus ... FocusWriter mit Hintergrundbild

So sah mein Bildschirm im November aus … FocusWriter mit Hintergrundbild

Es gibt aber auch Texte, die sehr viel Formatierung verlangen. Drehbücher z.B. oder das Musical-Libretto zum Kurier des Zaren, das ich vor ein paar Jahren geschrieben habe. Wenn man sich da nicht unglaublich viel Mehrarbeit machen will, braucht man da schon eine Software, die einen unterstützt. Bisher habe ich für solche “dramatischen” Projekte (Hörspiel, Drehbuch, Theaterstück etc.) meistens Celtx benutzt. Das war kostenlos, lief ohne große Installation auch unter Linux und war recht einfach zu bedienen. Inzwischen verändert Celtx sich immer mehr zu einem kostenpflichtigen Online-Schreibtool. Die Grundvariante gibt es zwar noch, aber sie wird immer mehr zu einem vernachlässigten Stiefkind. Kann ich verstehen, die Entwickler wollen ja von was leben, aber trotzdem habe ich das zum Anlass genommen, nach etwas Neuem zu suchen, weil ich beschlossen habe, mich mit meiner Schreiberei jetzt mal an einem Fernsehdrehbuch auszuprobieren. Zum einen bin ich ja ein bekennender Serienjunkie und liebe gute Fernsehserien, zum anderen sind meine Stärken im Schreiben (soweit ich das Beurteilen kann) vor allem peppige, echt wirkende Dialoge und handlungsgetriebene Geschichten, während mir lange Beschreibungen und Innenansichten von Personen weniger liegen. Mit anderen Worten: ich schreibe eigentlich jetzt schon meistens so, als würde ich durch eine Kamera auf das Geschehen gucken. Also kann ich das ja auch ausnutzen.

Jetzt ist die Einstiegshürde, ein Drehbuch zu schreiben, allerdings viel höher als bei einem Roman. Wie ein Roman aussieht, weiß man ja (also, vorrausgesetzt, man hat viele davon gelesen … ich habe im Laufe meines Lebens ziemlich viele davon gelesen). Bei einer Fernsehserie sieht man aber als Außenstehender nur das Endprodukt. Und das ist vom Drehbuch schon wieder ziemlich weit entfernt. Da haben etliche Menschen mit dran herumentwickelt. Also selbst, wenn man tatsächlich ein Drehbuch zum Download findet (es gibt Fans, die machen sich die Mühe und schreiben das Wort für Wort ab), dann hat das wahrscheinlich nur noch wenig mit dem zu tun, was der Autor ursprünglich mal abgeliefert hat. Und das, was der Autor ursprünglich als Drehbuch in “Endfassung” abgeliefert hat, hat nur noch wenig mit dem zu tun, was er ursprünglich mal als Idee entwickelt hat (weil die Flugsauerier zu teuer waren und der Regisseur unbedingt noch eine Hauptrolle für seine Nichte integriert haben wollte oder so). Man blickt da als Laie einfach nicht durch. Ich habe mir deswegen gleich einen ganzen Sack voll Bücher über’s Drehbuchschreiben gekauft (war immer noch billiger als diese ominösen Schreibkurse an irgendwelchen Privatschulen) und angefangen, zu lesen. Und je mehr ich lese, desto verwirrter werde ich, weil es natürlich, wie bei allen kreativen Prozessen, 1000 Arten gibt, es richtig zu machen und noch einmal geschätzte 10000, um es völlig falsch zu machen. “Drehbuchschreiben für Dummies” ist somit irgendwie nicht drin.

Und jetzt habe ich, um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen, auch noch eine Software gefunden, die die ganze Verwirrung im Funktionsumfang hat: DramaQueen. Gibt es auch in einer Linux-Version (yippieh!) und zum 30 Tage lang kostenlos testen (sowie in einer dauerhaft kostenlosen abgespeckten “free” Version). Jetzt kann ich also mit Storylines, Plotpoints,  Sequenzen, Steps, Szenen, Stadien und Akten hantieren, bis der Bergdoktor kommt. Oder der Rettungsflieger. Oder Börne. Und sitze so verwirrt vor dem Bildschirm wie niemals zuvor und werde meine ersten Ideen vielleicht doch lieber wieder mit gedit festhalten. Manchmal wünsche ich mir meine Schreibmaschine zurück.

Ein Bielefelder Möbelhaus lässt in China Tassen bedrucken. Und neben Rosen und Handschrift (die, wie immer in solchen Fällen, sinnlose Wortfetzen auf Englisch enthält) ist auch eine Briefmarke mit einem Poststempel zu sehen. Dummerweise eine, die aus der Zeit zwischen 1933 und 1945 stammt und auf der darum das Konterfeit des damaligen Regierungschefs zu sehen ist. Nebst Poststempel mit Hakenkreuz.

Ist das jetzt schlimm? Auf jeden Fall ist es wohl nach deutschem Recht illegal. Wobei mir noch nicht ganz klar ist, warum der Aufdruck des Motivs auf eine Tasse illegal ist, die Abbildung der Tasse in den deutschen Massenmedien dann aber nicht … ich meine, wie viele Leute hätten die Tasse in einem Bielefelder Möbelhaus gesehen und wie viele sehen sie dann jetzt? Wenn irgendwo der Tatbestand der “Verbreitung nationalsozialistischer Symbole” erfüllt ist, dann ja wohl bei Bild, Süddeutsche, Spiegel und Co.

Ist das sinnvoll? Ich meine, die Briefmarke hat es ja nun wirklich gegeben. In sehr sehr hoher Auflage (ich müsste jetzt in einen Briefmarkenkatalog gucken, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass da mehrere Millionen von gedruckt worden sind und ich hatte die als Kind auch mehrfach in meiner Briefmarkensammlung). Und auf dem Poststempel war damals nunmal ein Hakenkreuz. Wenn man das jetzt heute nicht zeigen darf, dann tut man ja irgendwie so, als hätten diese 12 Jahre nie stattgefunden. Oder zumindest, als hätten während dieser Zeit in Deutschland keine Menschen gelebt. Menschen, die nicht nur Krieg geführt und in Konzentrationslagern Juden vergast haben, sondern die einen ganz normalen Alltag gelebt haben, die ins Kino oder ins Theater gegangen sind, ihre Kinder in die Schule geschickt haben, einen Beruf hatten und eben auch Briefe geschrieben haben. Wenn man einen alltäglichen Gegenstand aus dieser Zeit, wie hier eine Briefmarke, nicht zeigen darf, dann ist das auch eine Form von Geschichtsverleugnung. Htilers Bild war in dieser Zeit allgegewärtig. Das darf uns peinlich sein und unangenehm berühren. Sollte es auch. Ich finde ja auch, dass der Designer der Tasse nicht unbedingt Tonnen an Feingefühl bewiesen hat. Aber daraus eine Straftat zu kontruieren, das ist wirklich eine typisch deutsche Reaktion.

Eine Ideologie zu bekämpfen indem man ihre Symbole verbietet oder zerstört hat noch nie besonders gut funktioniert. Meistens geht der Schuss nach hinten los. Ich behaupte, wenn die Tassen einfach weiter unbehelligt im Möbelhausregal gestanden hätten, hätte kein einziger Neonnazi Deutschlands sie bemerkt. So gehe ich davon aus, dass die 176 bereits verkauften Tassen in der braunen Szene bald zu begehrten Sammlerobjekten werden.

Als ich vor fast eineinhalb Jahren in mein Hexenhäuschen gezogen bin, war von Anfang an klar, dass ich gerne noch ein Klohäuschen mit einem Kompostklo daneben haben wollte. Aber dann war erstmal Winter und ich hatte auch keine rechte Idee, wie das Häuschen aussehen sollte … von einem einfachen selbstgezimmerten telefonzellengroßen Herzchentürhäuschen über eine einfache Gartenhütte aus dem Baumarkt bis zu einem Bauwagen war alles möglich. Schließlich habe ich mir dann von unseren Handwerkspolen ein richtiges kleines Häuschen bauen lassen, weil mir aufgefallen war, dass ich zusätzlich zum Klo auch noch Stauraum für Werkzeug, Gartenmöbel, Angelzeug etc. brauche … für all das also, das in meinem Hexenhäuschen nicht wirklich Platz findet.

Mein Klo- und Abstellraum-Häuschen von (fast) allen Seiten

Mein Klo- und Abstellraum-Häuschen von (fast) allen Seiten

Das so entstandene Häuschen wurde dann deutlich größer, als ich es mir zuerst vorgestellt hatte, bietet aber wirklich alles, was ich brauche, einschließlich einer überdachten Fläche für mein Brennholz und zwei separaten Räumen für mein Klo und für meinen Abstellraum. Außerdem habe ich einen eigenen Wasseranschluss (nur Kaltwasser natürlich) mit einem kleinen Waschbecken und einem Außenwasserhahn, der von unserer mühleneigenen Quelle gespeist wird. Die hat bis vor wenigen Jahren die ganze Mühle mit Wasser versorgt, bis wir auf Stadtwasser umstellen mussten … aber sollte es mal eng werden, brauchen wir nur an zwei Hähnen zu drehen und könnten wassermäßig wieder autark weden. Zur Zeit speist die Quelle aber jetzt eben nur mein Hüttchen.

Zusätzlich habe ich mich, weil wir den Graben für die Wasserleitung eh schon ausgehoben hatten, noch für einen Stromanschluss entschieden. Natürlich hätte ich die Hütte auch mit Solarstrom versorgen können. Bisher hat sich mein 30 Watt-Panel als mehr als ausreichend erwiesen und hätte auch noch zwei LED-Lampen mehr verkraftet. Zwei Gründe sprachen aber für einen Anschluss ans reguläre Stromnetz: zum einen wollte ich eine Steckdose in Kabeltrommelreichweite meiner Hütte haben, um im Notfall mal eine Bohrmaschine oder einen Staubsauger betreiben zu können (Bohrmaschine ist schon vorgekommen … Staubsauger noch nicht ;) … sagt das irgendwas über mich aus?), zum anderen haben wir häufiger Gästegruppen, die die Wiesen hinter meinem Häuschen für Zeltlager, Feiern etc. nutzen und dann auch Strom brauchen. Das Erdkabel bis zu meiner Hütte spart jetzt diverse Kabeltrommeln, die man sonst dafür ausrollen musste.

Der Abstellraum mit eingebautem Wandregal

Der Abstellraum mit eingebautem Wandregal

Fertig geworden ist die Hütte irgendwann letzten Sommer. Den Abstellraum habe ich ziemlich sofort mit einem großen Regal versehen und in Beschlag genommen. Es tat sehr gut, die ganzen Gartensitzpolster, Isomatten, mein Zelt etc. aus meinem Hexenhäuschen rauswerfen zu können. Gab irgendwie gleich mehr Luft zum Atmen. Das Kompostklo blieb aber erstmal nur eine Vision. Ich wusste ziemlich genau, was ich haben wollte, hatte aber keine Idee, ob ich das tatsächlich selber würde bauen können. Ich habe mir monatelang das Gehirn zermartert, habe Pläne gezeichnet und wieder verworfen, habe irgendwann schonmal vorsichtshalber Bretter und Leisten in meine Hütte geschleppt, die bei irgendeinem anderen Bauprojekt übriggeblieben waren … aber die richtige Initialzündung fehlte mir noch.

Die kam jetzt plötzlich und unverhofft in der letzten Woche … keine Ahnung, warum. Es machte einfach Puff und ich wusste endlich, wie genau ich meinen Einbauschrank bauen musste. Das Material fand sich größtenteils im Restholz unserer Scheune, bis auf die große Abdeckplatte, einige Regalbretter und vier Türscharniere, die ich noch kaufen musste.

Meine improvisierte Schönwetter-Werkstatt

Meine improvisierte Schönwetter-Werkstatt

Und so habe ich jetzt die letzte Woche das gute Wetter ausgenutzt und meine Außenwerkstatt aufgebaut (die im Wesentlichen aus zwei Sägeböcken vor meiner Hütte besteht). Auch meine Steckdose habe ich jetzt ausgiebig benutzt, denn ich besitze drei Elektrowerkzeuge: eine Stichsäge (die, wenn ich mich recht erinnere, mal bei Aldi 10 DM gekostet hat, und mit der ich bisher alle meine Bauprojekte einwandfrei erledigen konnte), eine super-geniale Bosch Schlagbohrmaschine, die mir mein Papa gekauft hat, als ich zuhause ausgezogen bin und einen elektrischen Schwingschleifer (ebenfalls von Papa …). Und mit diesen drei Dingen kommt man beim Innenausbau schon ziemlich weit, wie ich immer wieder feststelle.

Die Abdeckplatte habe ich mir schon beim Kauf auf der großen Plattensäge auf die richtige Länge zusägen lassen. Das wäre zwar mit der Stich auch gegangen, dann wäre der Schnitt aber sicher nicht so akkurat geworden. Ähnliches gilt für die Schranktüren (eigentlich die übriggebliebenen Enden der Regalbretter aus der Abstellkammer), die mir Tomek auf der Kreissäge auf die gewünschte Länge geschnitten hat. Alles andere habe ich selbst gesägt, entweder mit der Stichsäge oder mit der Handsäge.

Die Rahmenkonstruktion aus Dachlatten

Die Rahmenkonstruktion aus Dachlatten

Als erstes habe ich einen stabilen Rahmen aus 5 x 3,5 cm Dachlatten (die waren bei unserer Saalrenovierung übrig geblieben) an die Wand geschraubt. Dann rechts und links zwei Latten im gleichen Format, aber aus unbehandelter Kiefer angebracht, an denen die äußeren Türen befestigt wurden. Hierfür musste ich kleine Aussparungen für die Scharniere herausbeiteln. Das hatte ich vorher noch nie gemacht, hat aber erstaunlich gut funktioniert. Die Mittelwand ist ein Stück von der Abdeckplatte. Das ist so eine Fichtenleimholzplatte, die war 2 m lang, da blieb genug für die Mittelwand übrig.

Mit Hammer und Beitel entstehen die Aussparungen für die Scharniere

Mit Hammer und Beitel entstehen die Aussparungen für die Scharniere

Wenn ich das jetzt so aufschreibe, klingt das alles ziemlich logisch und geradlinig und ich frage mich, warum ich insgesamt drei Tage dafür gebraucht habe. Wahrscheinlich einfach darum, weil ich das ja vorher alles so noch nie gemacht hatte und bei jedem Schritt fünfmal nachdenken musste, ob das jetzt so auch alles passt. Oder weil mir dann doch immer genau die eine Schraube fehlte, die ich dann erst in meinem Werkzeugschrank-Chaos oder in unserer Werkstatt suchen gehen musste.

Die Abdeckplatte mit eingebautem Separett-Einsatz

Die Abdeckplatte mit eingebautem Separett-Einsatz

Die "Technik" im Inneren. Vorne der Kanister üfrs Urin, hinten der Eimer für den Rest ... simpel.

Die “Technik” im Inneren. Vorne der Kanister fur’s Urin, hinten der Eimer für den Rest … simpel.

Dann war der Unterbau fertig. Jetzt hatte ich mir aber in den Kopf gesetzt, dass ich unbedingt auch noch ein Bücherregal in meinem Klohäuschen haben will. Das ist Alkes Schuld. Bei der haben wir 2002 auf unserer Kanada-Tour Station gemacht und die hatte ein sehr schönes Plumpsklo mit Aussicht und eben einem Bücherregal. Außerdem habe ich zu viele Bücher und zu wenig Regalplatz … immer! Und dabei habe ich doch bei den letzten Umzügen schon so viele Bücher abgegeben.

Um die Sache komplizierter zu machen, wollte ich auch nicht irgendein Regal. Ich wollte eines mit einem echten Stück Baum drin. Das ist wahrscheinlich Ulrichs Schuld, der letztes Frühjahr für einige Zeit bei uns auf der Mühle war und ganz tolle Möbel aus Naturholz gebaut hat. Ich hatte zwar keine echte Ahnung, wie das gehen soll, so ein Regal mit einem Ast, aber ich hatte es mir eben so in den Kopf gesetzt.

Deswegen bin ich dann erstmal losgezogen, einen entsprechenden Ast suchen. Ich musste nicht weit laufen, denn wir haben jede Menge Bäume auf dem Grundstück und die meisten davon lassen regelmäßig Äste in allen Größen fallen (echt … ich wundere mich manchmal, dass da überhaupt noch welche dran sind, so wie die mit Holz um sich werfen, wenn es windig ist). Ich habe dann gleich zwei große Äste mit zu meiner Hütte geschleppt, um mir vor Ort den passenderen auszusuchen.

Als ich mich entschieden hatte, habe ich den Ast grob auf die richtige Länge gesägt und dann entrindet. Das ging viel leichter, als ich es mir vorgestellt hatte. Fast wie Spargelschälen. Das mag aber auch an meinem nagelneuen Opinel Messer gelegen haben, das ich mir eigens zu diesem Zwecke angeschafft hatte. Dann habe ich den Ast auf die genaue Länge gesägt und mit zwei Holzdübeln zwischen Decke und Kompostklo-Kiste eingeklemmt.

Das Bücherregal im organischen Natur-Look

Das Bücherregal im organischen Natur-Look

Danach ging es daran, die Regalbretter einzusetzen. Ich habe kleine Leisten als Auflage an die Wand geschraubt und die vordere Ecke des Brettes dann jeweils an meinen Ast geschraubt. Allerdings ist der Ast eben nicht gerade, sondern so gebogen-knorrig (das war ja der Sinn der Übung). Entsprechend musste ich auch jedes einzelne Regalbrett zurechtsägen. Außerdem wollte ich, dass die Bretter nicht einfach rechteckig sind, sondern irgendwie eine organisch wirkende Form bekommen. Viel Arbeit für die Aldi-Stichsäge.

Beim dritten Regalbrett hatte ich das Problem, dass der Ast zu weit weg war. Ein Stück aus einem Brett heraussägen ist ja kein Problem … ein Stück anflicken ist schon weit komplizierter. Ich habe mich dann stattdessen dafür entschieden, einen kleinen Ast als Querverstrebung einzubauen und das Brett darauf abzulegen. Das hat ziemlich gut funktioniert.

Beim letzten Brett ist mir dann doch tatsächlich mein Lieblingssägeblatt abgebrochen. Das war so ein ganz dünnes, mit dem man eben gut Kurven sägen kann. Ich hatte es wohl etwas überstarpaziert, eigentlich wäre es nämlich laut Beschreibung nur für Bretter bis 15 mm Stärke geeignet gewesen, aber ich habe es auch durch 18 und sogar 24 mm starke Bretter geprügelt. War aber nicht weiter tragisch, ich war ja fast fertig. Die letzte Kurve ging auch mit dem nächst gröberen Sägeblatt ganz gut.

finished

Das Endergebnis kann sich sehen lassen, finde ich.

Tja, und dann war ich fertig. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Genau so hatte ich mir mein Klo vorgestellt. Bis zum Schluss hatte ich mir aber nicht wirklich zugetraut, dass das wirklich alles so klappt. Ich bin sehr stolz auf mich.

Inspiriert von hier:

1. Was ist dein Sehnsuchtsort?

Ich habe das große Glück, an meinem Sehnsuchtsort zu leben: die Proitzer Mühle. Ansonsten zieht es mich auch immer mal wieder an den Niederrhein, wo ich herkomme

2. Welche Gerüche erinnern dich an deine Kindheit?

Sommerregen auf Asphalt, Kamille

3. Wenn du die Möglichkeit hättest, welches Lebewesen würdest du gerne als Haustier haben können?

Ziegen (die Möglichkeit hab ich eigentlich … hab nur Angst, dass die hier alles in Schutt und Asche legen und Heikes Rosen fressen und so), ein Wombat

4. Mittags warmes Essen oder abends?

Im Winter mittags, im Sommer abends

5. Mit welcher berühmten Person (tot oder lebendig) würdest du gerne für einen Tag tauschen?

Darf ich mir den Tag auch aussuchen? Also, diese Nacht, in der Mary Shelley angeblich den Anfang von Frankenstein geschrieben hat, das fände ich cool. Da wäre ich gerne dabei gewesen. Und ich wäre auch gerne mal für einen Tag Regisseurin in Hollywood. Oder vielleicht noch besser bei der BBC, dann brauch ich nicht nach Amerika :)

6. Was ist dein heimliches Laster (Liebes-/Heftchenromane, Kitschfilme/B-Movies, Fastfood, etc…)?

Fernsehserien … oh, und YumYums, diese asiatischen Nudelsnack-Dinger

7. Wohlfühlessen?

Spitzkohleintopf mit Mettenden

8. Grippeimpfung oder keine Grippeimpfung?

keine Grippeimpfung

9. Würdest du dich selbst als Feminist_in bezeichen?

Ja

10. Wenn nein, warum nicht?

11. Welchen Kinderfilm kannst du dir auch heute noch immer wieder anschauen?

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, Die Vorstadtkrokodile

 

Meine 11 Fragen für wen-auch-immer:

  1.  Kotelett, Karotte oder Kaviar?
  2. Lieblingsautor?
  3. Was ist deine früheste Kindheitserinnerung?
  4. Wenn Miete, Esse, Versicherungen etc. bezahlt sind, wofür gibst du am ehesten Geld aus?
  5. Welcher Film hat dich am nachhaltigsten beeindruckt?
  6. Spiegelreflex, Kompaktkamera oder Mobiltelefon?
  7. Wie lange hälst du es ohne Internet (email, Facebook, Google etc.) aus, bis du unruhig wirst?
  8. Stell dir vor, du müsstest die Sahara durchqueren, wie würdest du das am liebsten tun? Mit dem Flugzeug, einem Landrover, einem Motorrad, dem Fahrrad oder auf dem Rücken eines Kamels?
  9. Wenn jemand, der dich gut kennt dir einen Wandkalender kauft, was für Bilder  wären drauf?
  10. Dein bisher schönstes Reiseziel?
  11. Wenn du plötzlich 10 Millionen Euro erben würdest, wie würdest du dein Leben ändern?
August 2015
M D M D F S S
« Jul    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Topics

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.