Eigentlich habe ich gestern schon darüber schreiben wollen, dass ich gerade mindestens drei sehr spannende und potentiell hoch zeitaufwendige Projekte verfolge.

1. Dicey Audio, mein play-by-post Hörspiel bei „The Signal„, das in der nächsten Folge starten soll. Ich habe inzwischen vier Spieler mit mehr oder weniger ausgearbeiteten Characteren, eine ganz grobe Idee für eine Story und meine Deadline für’s Script seit zwei Tagen überschritten. Andererseits ist Terminstress in dem Projekt sozusagen fest eingebaut, weil man nicht wirklich im Voraus arbeiten kann, weil man ja immer auf das Feedback von den Spielern warten muss. Und wie in jedem guten Rollenspiel kann man noch so viel planen, die Geschichte wird sich wahrscheinlich eh in eine völlig andere Richtung entwickeln als vorgesehen. Wenn man zu viel drüber nachdenkt, könnte man nervös werden. PANI…. okay, nicht drüber nachdenken.

2. ScriptFrenzy bzw. Time Fighters. Nachdem ich mir da über das Osterwochenende einen schönen Vorsprung herausgeschrieben habe, habe ich da jetzt die Woche über ziemlich getrödelt. Heute ist mal wieder mindestens eine weitere Episode fällig. Zur Zeit ist mein Stand 47 Seiten, die ersten sechs Episoden sind geschrieben. Allerdings wird es jetzt auch langsam schwieriger … die Charaktere sind alle eingeführt, die Situation etabliert, jetzt muss die Sache sich  so langsam zuspitzen, sonst wird es langweilig. Setzt mich das irgendwie unter Leistungsdruck? Nein, überhaupt nicht … PAN … nciht drüber nachdenken.

3. Operation Survival. War für mich bis jetzt noch ziemlich abstrakt, will sagen, bis jetzt hatte ich da geistig noch nicht so wirklich mit angefangen. Bis Yendi diese Steampunk Sache erwähnt hat. Die gefällt mir zunehmend gut. Jetzt habe ich zu dem Spiel Bilder im Kopf und erste Ideen für die Storyline und für Ausrüstungsgegenstände und für die ganze Forschugns/Aufbau Seite des Spiels. Und kann es eigentlich gar nicht erwarten, da endlich ernsthaft loszulegen. Obwohl ich es immer noch nicht geschafft habe, bei mir eine funktionierende Flash Entwicklungsumgebung einzurichten. Vieleicht bin ich auch einfach zu doof, aber ich finde Flash irgendwie unzugänglich … verwirrend, geradezu.

Und als wenn das nicht genug wäre, erreicht mich heute morgen eine Mail von den Machern von Courage, einer Firefly Fan-Webserie, die gerade ihre erste Folge veröffentlicht haben. Die habe ich vor zwei Monaten oder so mal angeschrieben, als die ihre ersten Ankündigungen gepostet hatten, ob die nicht vielleicht Hilfe beim Drehbuchschreiben brauchen. Und jetzt haben die sich gemeldet. Und da kann ich nicht nein sagen, denn was die da in ihrer ersten Folge abgeliefert haben, das ist filmisch und von den Schauspielern und der Ausstattung her ziemlich gut. Sehr aufwendig für ein Fanprojekt und meines Erachtens mit einer Menge Potential, wenn die es schaffen, diesen Standard auf einer regelmäßigen Produktion zu halten. Ich habe also zugesagt. Schaun wir mal, was sich daraus entwickelt. [Traummodus] Joss Whedon wird sich die Serie angucken und total hin und weg von meinen Drehbüchern sein und mich daruafhin ansprechen, ob ich nicht für seine neue Produktion …[/Traummodus] Äh … ja …

Ich bin für die Anschaffung des 30 Stunden Tages bei vollem Schlafausgleich ….