Bezugnehmend auf Gundulas Kommentar zu meinem letzten Eintrag … das mit der babylonischen Sprachverwirrung passiert mir auch manchmal. Zur Zeit schreibe ich ja für den Signal Podcast und für Finding Serenity viel auf Englisch. Und gerade, wenn ich so im Bus sitze und irgendwo hin fahre, möglichst noch mit mp3 Player mit englischen Songs oder einem englischsprachigen Podcast auf den Ohren, gehe ich im Kopf häufig schon durch, was ich als nächstes so schreiben will. Da kommt es dann schonmal vor, dass ich aus dem Fenster gucke und mich verlese. Zum Beispiel habe ich mich die letzten Wochen, wenn ich auf dem Weg nach Ostbevern  durch Telgte gefahren bin, immer gefragt, was denn bitte Grobkies sind. Das Wort steht da auf einem Schild, an dem der Bus vorbeifährt. Vor meinem inneren Auge entstand das Bild eines blauen zotteligen Monsters, so ein bisschen wie Lulatsch aus der Sesamstraße (wahrscheinlich wegen der phonetischen Nähe zu Groby) und darunter ein Warnhinweis … „Grobky, bitte nicht füttern“.

Erst beim dritten Mal ist mir aufgefallen, dass daneben noch ein Schild hängt, auf dem „Verbundpflaster“ steht, dass die Schilder auf dem Hof einer Baustoffhandlung hängen, und dass es sich um groben Kies und nicht um die englische Bezeichnung für eine mir bisher unbekannte Spezies plüschiger Kinderschrecke handelt.

Sonst noch? Demnächst neuer Job. morgen Katzen-OP, übernächste Woche Watzmann (nett dieser Telegrammstil … vielleicht sollte ich doch twittern)

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