Die Wege des Internets sind verschlungen. Und was das aufstöbern von abgefahrener Musik angeht, ist der Planet echt ein Stück kleiner geworden. So kommt es, dass ich jetzt gerade einer russischen Rockband lausche, die mir sonst auf jeden Fall verborgen geblieben wäre. Und das wäre schade gewesen, denn die machen genau die Art von Musik, die ich gerne höre.

Ozonoviy Sloy

Gefunden habe ich die übrigens. weil das Intro zu ihrem Song „Russian Morning After Party“ als Titelmusik in einem Hörspiel-Segment von The Signal verwendet wird. Ein bisschen erinnert mich ihre Musik an die alten Sachen von  M Walking on the Water. Die wiederum kenn ich nicht über das Internet, sondern weil ich mal mit dem Cousin von Mike Pelzer befreundet war und die Kiffer-WG von Mike und Markus in unserem Freundeskreis weithin berühmt/berüchtigt war. In Münster hab ich dann witzigerweise eine Ex-Freundin von Markus kennengelernt. Auch die Vor-Internetwelt war ziemlich klein, wie man sieht.

Auf dem Segeltörn habe ich übrigens auch eine Band getroffen, deren Musik mich an M Walking erinnert hat … liegt wohl am Akkordeon. Das war die französische Band Timtamar aus Chalon, die haben da auf der Straße gespielt und das hat mir so gut gefallen, dass ich mir gleich die CD gekauft habe. Da sind allerdings nur vier Stücke drauf, von denen man drei auch auf der MySpace Seite hören kann. Ich will mehr Timtamar.