So, jetzt bin ich wieder da. Kurze Zusammenfassung der Ereignisse: den Job hab ich gekriegt, d.h., ich arbeite demnächst in der Schoppe, einem kleinen, idealistischen Bioladen auf dem Bauernhof (aber eben keinem typischen Hofladen). Heute hatte ich meinen ersten Tag, allerdings hospitiere ich im Moment nur und werde noch nicht bezahlt, das kommt erst, wenn ich soweit bin, dass ich den Laden alleine schmeißen kann.

Das erste, was mir ins Auge fiel, waren übrigens Blätter mit „Atomkraft nein danke“-Aufklebern zum Mitnehmen. Natürlich musste ich da zugreifen und verteile die jetzt fröhlich in meiner näheren Umwelt: auf meiner Zimmertür, auf meinem Fahrrad, als Button auf meiner Jacke etc. Denn erstens sind die Dinger (Westerwelle sei dank) so aktuell wie eh und jeh und zweitens wecken sie bei mir wie wahrscheinlich bei vielen anderen Alt-Ökos und Kindern der 80er wehmütige Erinnerungen.

Das Wochenende in der Proitzer Mühle war wie erwartet großartig. Ich habe einige alte Bekannte wieder getroffen und viele neue kennengelernt. Außerdem ein paar neue Impulse fürs Gitarre-Spielen bekommen, ein paar neue Lieder gelernt und ein wenig ins traditionelle irische Steppen reingeschnuppert.

Das Schreiben ist dadurch in den letzten Tagen etwas zu kurz gekommen. Morgen wieder.

ToDo für morgen:

  • Hospitieren in der Schoppe (8 bis 15 Uhr)
  • Sauerteig ansetzen
  • Walnüsse sammeln (falls die Eichhörnchen mir welche übrig gelassen haben)
  • Szenenanalyse Zeitreisen-Akademie